Expostation 2021 auf dem Areal C ist History. Oder wie wir sagen würden: Eine weiter Station hinter uns, und viele weitere Stationen vor uns.
Neben Erinnerungen von Zeitzeugen bleibt uns die Dokumentation als Werkzeug. Für sich selbst als Gedankenstütze und um anderen das Vergangene zugänglich zu machen. Daher arbeiten wir an einem Buch zur ExpoStation im Areal C. Angedacht ist es im späten Frühjahr 2022 zu veröffentlichen.
Wir freuen uns auch sehr das ein Teil der ExpoStation im Areal C 2021 von unseren Freunden von Montana Cans dokumentiert wurde. Auf ihrem Blog findet man Infos, Bilder und Videos zur Wand die CanTwo und Atom in Karlsruhe gemalt haben.
06. Oktober – 30. Oktober 2021 Outdoor immer. Indoor Mittwoch – Sonntag 11:00 Uhr – 20:00 Uhr
Urbane und Zeitgenössische Ausstellung. Graffiti, Style Writing, Urban Art, Street Art, Fotografie, Malerei… Indoor und Outdoor.
Vom 06. Oktober bis 30. Oktober findet „ExpoStation 2021 – Urbane und Zeitgenössische Ausstellung“ auf dem Areal C in der Nordstadt von Karlsruhe statt. Werke von über neunzig Künstler und Künstlerinnen sind Indoor und vor allem Outdoor zu besichtigen.
Teile der Ausstellung sind im Sinne des puristischen Graffiti „Style-Writing“ bis hin zu Installationen, Mix Media, Fotografie, traditionelle Malerei. Der gemeinsame Kontext aller teilnehmenden Künstler bei „ExpoStation“ ist die Schnittstelle und der Background „Graffiti“.
Abyz, AaronZeitz, AirMax1, Alecks, Amte, AtomOne, Bar, Basco, Baske ToBeTrue, Can2, Chris Graff, Calm, Cesk, Chöc, Core el Draw, Danke, Dater127, David, Deal, Deore, Diaz Uno, Dieter Martus, Dizoe, Dome, El Rico, Emesa, Enrico Bach, EsOne, Franky Freeze, Fabio „Snow“ Perrone, Fuego Fatal, Fuse, Gabse, GiorgioEazy, Gismo, Gregor Lau, Hombre, Hombre Montero, HuckleMary, Intro, Jase, Kane, Lazy Vaude, Low, Mano, Marius Irth, Matriks, Moter, Mose, Nose, Obskur87, Paul Simon, Peso, Ralf Gudat, Relox, Rene Sulzer, Ries, Romey, Sandie, Skope, Scotty76, Sebastian Bauer, Senzi, Shick, Sier, Simon Lalia, Sigma, Smile, Some, Stok La Rock, Story5, Super Soker, Sure, Svlech, SweetUno, Symbios, Tali, Time, Tomek, Tone, Toxin, Trak, Ultras, Vers, Wuam, Yeko …
Die ExpoStation Idee
Unter den Akteuren (die lange Zeit auf eine Definition für ihre Ausdrucksform verzichtet hatten) als „Writing“ bezeichnet, von den Medien als Graffiti oder Street Art betitelt, formte sich in den 60er Jahren an der Ostküste der USA eine Bewegung, die sich rasch zu einer interkontinentalen Lawine entwickelte, die Anfang der 80er Europa erreichte.
Die Symbiose mit den zeitgleich und unter gleichen Umständen entwickelten neuen Tanz- und Musikformen, brachte das Pseudonym „Hip Hop“ zur Welt. Die heute wohl größte Jugend- und junge Erwachsenen Kultur. Jeder dieser Ausdrucksformen und ihre Ableger kann für sich selbst existieren, als auch weiter im Kontext von Hip Hop. Das kann jeder für sich selbst entscheiden.
Die Bildsprache und seine Dynamik trafen und treffen auf renommierte gesellschaftliche und kulturelle Strukturen, weit über die Hinterhöfe, Zugdepots, Toiletten und Schulbänke hinweg. Die Kultur entwickelt sich stetig weiter und so schreiten auch die urbanen Protagonisten und ihre Werkzeuge voran. Graffiti, Writing, Schablonenmalerei, Sticker, Poster, Digital und etliche andere Formen gehören heute zum festen Bild und zur Darstellung des Urbanen Alltags. Sowohl die Bildsprache als auch ihre Strategien, Musik, Tanz, Lebensstil und Philosophien hielten Eingang in die Gesellschaft. Viele der Künstler sind, wenn sie nicht selbst von der Kunst und ihrer Kultur leben, in Branchen als Designer, Grafiker, Illustratoren, Berater, Fotografen, Redakteure und in anderen verwandten Creative Jobs tätig.
Mit diesem Ansatz und mit der Diversität der Akteure wurde die Idee zu „ExpoStation“ 2008 vom Karlsruher Graffiti Akteur „Baske ToBeTrue“ geboren.
Expo – für Exposition im Kontext von Ausstellung und Darstellung.
Station – für Haltestelle als auch als Momentaufnahme in einem fortwährenden Prozess.
Etliche Stationen liegen hinter uns. Etliche Stationen werden noch folgen.
ExpoStation Urbane und Zeitgenössische Ausstellung – Zur Unterstützung für die Sanierung des Sybelcentrums
24. Juli – 2. August 2020 Sybelstraße 11 / 76137 Karlsruhe Täglich geöffnet: 10:30 Uhr bis 20:30 Uhr
Das Sybelcentrum In Karlsruhe verdienen alle Kinder und Jugendlichen gute Bildungschancen, Hilfe, Unterkunft und Schutz. Dafür steht das Sybelcentrum der Heimstiftung Karlsruhe in der Südstadt, mit einem vielschichtigen Kinder- und Jugendhilfeangebot – sei es ambulant, teilstationär oder stationär.
Gebaut wurde das denkmalgeschützte Gebäude 1913 – und über 100 Jahre vergehen nicht spurlos: Im Sinne der Kinder und Jugendlichen steht eine dringende Generalsanierung des gesamten Gebäudes an: Aber, die Trägerin des Sybelcentrums, die Heimstiftung Karlsruhe – gemeinnützig, sozial und nicht gewinnorientiert, kann die Kosten für die Generalsanierung nicht aufbringen. Deswegen übernimmt die Stadt Karlsruhe einen Großteil der Kosten.
Außerdem werden seit 2017 mit der eigens dafür gegründeten Initiative „Keine kalten Füße“ Spenden für die Sanierung gesammelt, Sponsoren gesucht und es wurde ein ehrenamtlich unterstützendes Aktionsbündnis gegründet, um sich so auch für die Chancengerechtigkeit von Kindern und Jugendlichen in Karlsruhe einzusetzen.
Die lokale Graffiti Szene und ihr Freundeskreis möchten die Initiative unterstützen, indem sie eine Ausstellung in den aktuell leerstehenden Räumen des Sybelcentrums realisiert.
Die Mobile Jugendarbeit der Stadt Karlsruhe, das Team Combo und Farbschall e.V. unterstützen und begleiten die Ausstellung organisatorisch.
Die ExpoStation Idee Seit Mitte der 60er-Jahre entwickelte sich in Philadelphia und New York City eine Kunstform, die allgemein unter der Bezeichnung „Graffiti“ bekannt wurde. Gerade die Kids des „Big Apple“ versuchten sich unterbewusst in der stetig wachsenden Stadt Gehör zu verschaffen. Berühmt berüchtigt sind die Bilder der dortigen Metro.
Unter den Akteuren (die lange Zeit auf eine Definition für ihre Ausdrucksform verzichtet hatten) als „Writing“ bezeichnet, von den Medien als Graffiti oder Streetart betitelt, formte sich eine Bewegung die sich rasch zu einer interkontinentalen Lawine entwickelte die Anfang der 80er-Jahre Europa erreichte.
Die Symbiose mit den zeitgleich und unter gleichen Umständen entwickelten neuen Tanz- und Musikformen, brachte das Pseudonym „Hip Hop“ zur Welt. Die heute wohl größte Jugend- und junge Erwachsenen Kultur des Globus wurde geboren. Heute existiert nach wie vor jeder dieser Ausdrucksformen und ihre Ableger für sich selbst als auch weiter im Kontext von Hip Hop.
Die Bildsprache und seine Dynamik trafen und treffen auf renommierte gesellschaftliche und kulturelle Strukturen, weit über die Hinterhöfe, Zugdepots, Toiletten und Schulbänke hinweg. Die Kultur entwickelte sich stetig weiter und so schreiten auch die urbanen Protagonisten und ihre Werkzeuge voran. Graffiti, Writing, Schablonenmalerei, Sticker, Poster, Digital und etliche andere Formen gehören heute zum festen Bild und zur Darstellung des Urbanen Alltags.
Sowohl die Bildsprache als auch ihre Strategien, Musik, Tanz, Lebensstil und Philosophien hielten Eingang in die Gesellschaft. Viele der Künstler sind, wenn sie nicht selbst von der Kunst und ihrer Kultur leben, in Branchen als Designer, Grafiker, Illustratoren, Berater, Fotografen, Redakteure und in anderen verwandten Creative Jobs tätig.
Etliche Stationen liegen hinter uns. Etliche Stationen werden noch folgen. Mit diesem Ansatz und mit der Diversität der Akteure wurde die Idee zu „ExpoStation“ – Urbane und Zeitgenössische Ausstellung geboren.
Werke rund um die Urbane Kultur werden auf drei Stockwerken des Sybelcentrums von Freitag, 24. Juli bis Sonntag, 2. August 2020 präsentiert.
Jeder der über 50 ausstellenden Menschen bei ExpoSation hat einen Graffiti / Writing Hintergrund oder eine Schnittstelle mit der Kultur.
Die Bandbreite der Arbeiten reicht von (im Sinne des Graffiti Writing Kontexts) puristisch gehaltenen Arbeiten bis hin zu Werken, die auf den ersten Blick nicht mit der Kulturbewegung direkt in Verbindung gebrachten werden würden.
Alle Einnahmen durch den Verkauf von Werken und des begleitenden Buch auf der ExpoStation gehen als Spende an das Sybelcentrum der Heimstiftung Karlsruhe.