Ende Oktober machte sich eine Delegation der Stadt Karlsruhe auf den Weg zur Russischen Partnerstadt Krasnodar. Der Karlsruher OB, Vertreter des Stadtrates, Kollegen des Stadtjugendausschuss und der Mobilen Jugendarbeit reisten zu den 220 Jahr Feiern der Südrussischen 750.000 Einwohner Stadt.
Mit dabei waren auch 2 Repräsentanten des Combo – Hip Hop Kulturzentrum Karlsruhe, welche mit Unterstützung des Kulturamt Karlsruhe, die Möglichkeit hatten die dortige Hip Hop Szene zu erkunden und sich auszutauschen.
Bereits im Juli hatte das Combo Besuch von dem Writer Gooze aus Krasnodar. Somit bestand für Baske und B-Boy Flexholik schon ein Kontakt der neben den offiziellen Aktionen einen Einblick in die dortige Bewegung ermöglichte.
Neben Breakdance Workshop und Judge bei einem B-Boy Battle wurde Flexholik von „The Boombox TV“ angesprochen ob er zusammen mit dem Russischem B-Boy Drive für einen Clip zur Verfügung stehen würde. Das Ergebnis findet ihr unten.
Baske sollte am Stadtgeburtstag eigentlich mit Gooze und Mak einen örtlichen Trolly / Linienbus besprühen. Aufgrund von schlechten Wetters fiel das ins Wasser. Glücklicherweise hatten sich die Writer am Vortag mit anderen lokalen Malern organisiert und gingen an eine legale Wand zum Malen.
Der Austausch und Fachsimpeln stand mehr im Vordergrund als das eigentliche Bild.
Interessante Gespräche über das hier und dort, gleiches, Visionen und die sehr herzliche Gastfreundschaft machten den Trip zu einem angenehmen Start um die Städtepartnerschaft zwischen Karlsruhe und Krasnodar in Sachen Hip Hop Kultur zu verstärken.
Wir freuen uns schon im November den Writer Mak in Karlsruhe begrüßen zu dürfen.
Directed by photographer Josh Cole, the ‘Not Giving In’ video mirrors the extraordinary true life-story of Josh’s close friend and 3-times World Champion B-Boy, Mouse. Cleverly narrating two parallel stories – that of the young Mouse (played by B-Boy Allen) and that of an older brother (played by Tugo) – Mouse discovers the dance sub-culture of Manila, whilst his brother follows a less fortunate path. The video was shot entirely on location in Manila; all the actors are regular local residents. Rudimental provide the perfect backdrop to this cinematic visual that alternates between both brothers’ lives on the streets. The uplifting record, a sound clash of live instruments, beats and soulful voices, conveys a spirit of hope with the soaring vocals of two heavyweights, John Newman and Alex Clare.
In real life, Mouse’s mother left the Philippines for the UK in a bid for a better life when he was just 8. The young Mouse soon found himself on the streets, where he first discovered and got involved in dance. His mother returned to Manila to find Mouse when he was 16 years old, to bring him back to her new home of Birmingham. Mouse quickly became involved in the UK B-Boy scene and by the age of 18 he was winning competitions. By age 26 he had risen to World Champion, which he then won again twice: once in Singapore and once in San Paulo. Mouse cameos in the new Rudimental video, teaching the young actor, who plays his younger self, to dance. Mouse does have a real brother, and while he’s not dead (as per this video), he is lost to the world of drugs and addiction. Mouse hopes that through telling his story he can inspire others to follow the right path.
(quelle: cloud 12 / vimeo)
Check also the Interview of Mouse he did with Strife.TV
Camp Combo steht vor der Tür. Vom 06. – 08 September findet das Europäische Hip Hop Meeting im Hip Hop Kulturzentrum statt. Das Treffen findet alle 2 Jahre statt und wird nicht als Event im allgemeinen Sinne ausgetragen. Das Austauschen und Zeit zusammen verbringen steht im Vordergrund. Keine Battles, kein Line-Up, kein „Roter Teppich“ Malen…
Die Vorbereitungen laufen um das, leider etwas ins Alter gekommene Gebäude und Gelände von seiner besten Seite zu präsentieren.
Reports vom Camp, für die nicht dabei sein können, nächste Woche an dieser Stelle!
„Mary Kwizness“ nennt sich „Kwiz“ Lien Huong wenn sie ihr Objektiv in Anschlag nimmt. Die 26 Jahre junge Dame aus Frankfurt am Main ist uns in letzter Zeit mit ihren fotografischen Dokumenten aufgefallen. Wir wollten ein wenig mehr von ihr wissen und sehen. Daher haben wir uns mit ihr in Kontakt gesetzt.
Selbst tituliert sie sich nicht als Fotografin, sondern als Autodidakt und low-budget Künstlerin, die ihrem Instinkt folgt. Potraits, Hip Hop und Sport Events gehören zu ihrem Repertoir.
Ihren Focus hat sie auf die B-Boy Szene scharfgestellt. Dies sind auch die Dokumente, die uns aufgefallen sind. Bewusst sprechen wir von Dokumenten. Die Dokumentation, die Momentaufnahmen einer Kultur, ihrer Protagonisten, bedarf nicht nur dabei gewesen zu sein. Das Verstehen, Fühlen und Teilhaben lässt Mary Kwizness Bilder realistisch wirken. Sie ist nicht nur dabei. Sie steht im Dialog und nimmt an der Kultur teil. Dies ist, was wir in ihren Bildern wahrnehmen und mögen.
Freundlicherweise hat sie uns eine Selektion ihrer Werke zusammengestellt, damit ihr euch an dieser Stelle einen eigenen Eindruck machen könnt.
B-Boy Boyka, den meisten eher unter B-Boy Pocket bekannt, feierte vor kurzen seinen Geburtstag.
Mit Hilfe seiner Crew „Streetlife „ und Freunden stellte er ein Exhibition Battle Namens „Survival oft he Fittest“ auf die Beine. Keine Judges, keine Regeln, keine Gnade. Die Battles hatten keine festgelegten Runden. Wer als erster Aufgibt, ist raus! Wie der Name es schon sagt, Survival oft he Fittest.
Hört sich für einige eventuell etwas martialisch an. Nichts dergleichen aber war der Fall.
Im Gegenteil! Die Competition stand im Hintergrund. Das Team Combo fand einstimmig, dass dies seit langen einer der entspanntesten und positivsten Jams der letzten Zeit war. Es herrschte eine sehr familiäre Atmosphäre, die wohl der Orga zuzuschreiben ist. Die Battle wurde nicht kommerziell beworben sondern nur unter Insider weitergegeben. Ein richtiges Anschauungsbeispiel, wenn es wegen der Liebe zur Sache und nicht des Profites oder des Fame´s veranstaltet wird.
Wir hatten an dieser Stelle schon einige Bilder zu sehen (Hey Typ Hey Tatse).
Red Forest hat nun einen kleinen Trailer dazu gebastelt.
Es gibt die Einen, die in Zeiten von Social Media gerne mal den ein oder anderen Schnapschuss erstellen, um anderen mitzuteilen, dass man am Leben teil nimmt. Dann gibt es die, die sich der Dokumentation verschrieben haben, um mitzuteilen, dass es Leben gibt.
Von dieser Sorte sind TYP&TATSE. Karlsruher Fotografen, derer dokumentarischer Blickwinkel auf das Leben von Urbaner Romantik über Fußball, Sneaker- fetish zu Hip Hop Kultur und darüber hinaus reicht. Als Freunde und Unterstützer von Farbschall waren sie in der Vergangenheit schon für den ein oder anderen Input an dieser Stelle verantwortlich.
Mittlerweile haben sie ihre eigene Plattform an den Start gebracht: www.typxtatse.de Auf der Website kann man sich ihren Blickwinckel zu eigen machen und das Leben aus ihrer Sicht betrachten.
Bei Farbschall wollen wir aber natürlich nicht auf ihre Arbeiten verzichten und sie auch weiterhin schätzen. Daher wird es in Zukunft immer wieder mal Reports von den Tatsentypen bei uns geben.
Hier ein Mix des letzten Wochenendes bei dem Tatse am Freitag das „7 to Smoke Rapbattle“ abgelichtet hat. Und Pics von der Underground Jam „Survival of the Fittest“ in Backnang, zu der Tatse als Team Combo Member mit am Start war.
Krasnodar in Russland und Karlsruhe in Deutschland, was haben die beide Städte gemeinsam?
Bewohner der jeweiligen Orte dürfte bekannt sein, dass sie Partnerstädte sind.
Eine Gemeindepartnerschaft (auch Jumelage bzw. Städtepartnerschaft) ist eine Partnerschaft zwischen zwei Städten oder Gemeinden mit dem Ziel, sich kulturell und wirtschaftlich auszutauschen. Internationale kommunale Partnerschaften werden außerdem als Plattform genutzt, um Demokratisierungsprozesse in Staaten zu unterstützen, in denen Rechtsstaatlichkeit und Freiheit noch nicht als erreicht angesehen werden („kommunale Außenpolitik“).
(Quelle Wikipedia)
Ne tolle Sache finden wir das!
Noch toller finden wir, dass vor einigen Tagen der Grundstein gelegt worden ist, das in Bezug auf Hip Hop Kultur auszuarbeiten. Gooze aus Krasnodar war zu Besuch im Combo Hip Hop Kulturzentrum und hat mit Baske ein Wändchen am selbigen Ort gestaltet. Es wurde aber nicht nur zusammen eine Wand gemalt, sondern auch direkt über Projekte für die Zukunft gesprochen, die Maler sowie auch Tänzer involvieren sollen. Wir werden sehen wohin uns das führt. Erst mal führt es vorrausichtlich eine kleine Delegation des Combo im Herbst nach Krasnodar, um die Städtepartnerschaft zu vertiefen.
An dieser Stelle wollen wir auch Edwin Feser von MOK danken, der den Kontakt arrangiert hat.
P.S.: Nany, Nottingham, Halle und Temeswar, die anderen Partnerstädet von Karlsruhe….auch da lebt Hip Hop! more to come!