Expostation 2021 auf dem Areal C ist History. Oder wie wir sagen würden: Eine weiter Station hinter uns, und viele weitere Stationen vor uns.
Neben Erinnerungen von Zeitzeugen bleibt uns die Dokumentation als Werkzeug. Für sich selbst als Gedankenstütze und um anderen das Vergangene zugänglich zu machen. Daher arbeiten wir an einem Buch zur ExpoStation im Areal C. Angedacht ist es im späten Frühjahr 2022 zu veröffentlichen.
Wir freuen uns auch sehr das ein Teil der ExpoStation im Areal C 2021 von unseren Freunden von Montana Cans dokumentiert wurde. Auf ihrem Blog findet man Infos, Bilder und Videos zur Wand die CanTwo und Atom in Karlsruhe gemalt haben.
Nun ist es schon gut ein halbes Jahr her seit die Karlsruher Graffiti Szene und ihr Freundeskreis eine Ausstellung in den temporär leerstehenden Räumen des Sybelcentrums realisierte. Der ExpoStation 2020.
Werke rund um die Urbane Kultur wurden auf drei Stockwerken des Sybelcentrums von Freitag, 24. Juli bis Sonntag, 2. August 2020 präsentiert.
Jeder der über 50 ausstellenden Menschen bei ExpoSation hatte einen Graffiti / Writing Hintergrund oder eine Schnittstelle mit der Kultur.
Am Start waren: Aaron, Abyz, Alecks, Amte, Armend G, Aroma, Baske ToBeTrue, Core, Czolk, Daniel Frank, Danke, David, Deore, Diaz, Dieter Martus, Dizoe, Dome, Döser, Dr. Heidi Pfeifenberger, Emek, Emesa, Fabio Snow Perrone, Fuse, Hombre Montero, Janosch, Lazy Vaude, Low, Marius Irth, Meta, Mose, Moter, Nico Birdcage, Open, Paul Gärtner, Ralf Gudat, Rene Sulzer, Rocs, Romey, Ryos, Sebastian Bauer, Shick, Sigma, Simon G, Simon Lalia, Story 5, Sure, Super Soker, Swoof, Symbios, Trak, Ultras, Wuam, Zonk, …
Die Bandbreite der Arbeiten reichte von (im Sinne des Graffiti Writing Kontexts) puristisch gehaltenen Arbeiten bis hin zu Werken, die auf den ersten Blick nicht mit der Kulturbewegung direkt in Verbindung gebrachten werden würden.
Alle Einnahmen durch den Verkauf von Werken und des begleitenden Buch auf der ExpoStation gingen als Spende an das Sybelcentrum der Heimstiftung Karlsruhe.
In den 10 Ausstellungstagen von Ende Juli bis 2. August kamen 3.200 Besucher*innen in das Sybelcentrum. Es wurden 86 Arbeiten und zahlreiche Ausstellungskataloge verkauft. Wir freuen uns sehr über die große Spendenbereitschaft der Besucher*innen, so dass am Ende nun ca. 28.000 € für die Sanierung des Hauses zusammen gekommen sind.
Wir sind überwältigt von der Summe und bedanken uns ganz herzliche bei allen Künstlerinnen und Künstlern, die nicht nur ihr eigenes Material, ihre Zeit und ihr Können dem Sybelcentrum und somit den Kindern und Jugendlichen gespendet haben, sondern auch eben die Erlöse ihrer verkauften Arbeiten und des Kataloges. One Love!
Bis jetzt hatten wir nur BiIlder auf Social Media gezeigt. Nun wollen wir euch in nächster Zeit einige Best of und Details aus den Räumen bei der ExpoStation 2020 zeigen.
ExpoStation Urbane und Zeitgenössische Ausstellung – Zur Unterstützung für die Sanierung des Sybelcentrums
24. Juli – 2. August 2020 Sybelstraße 11 / 76137 Karlsruhe Täglich geöffnet: 10:30 Uhr bis 20:30 Uhr
Das Sybelcentrum In Karlsruhe verdienen alle Kinder und Jugendlichen gute Bildungschancen, Hilfe, Unterkunft und Schutz. Dafür steht das Sybelcentrum der Heimstiftung Karlsruhe in der Südstadt, mit einem vielschichtigen Kinder- und Jugendhilfeangebot – sei es ambulant, teilstationär oder stationär.
Gebaut wurde das denkmalgeschützte Gebäude 1913 – und über 100 Jahre vergehen nicht spurlos: Im Sinne der Kinder und Jugendlichen steht eine dringende Generalsanierung des gesamten Gebäudes an: Aber, die Trägerin des Sybelcentrums, die Heimstiftung Karlsruhe – gemeinnützig, sozial und nicht gewinnorientiert, kann die Kosten für die Generalsanierung nicht aufbringen. Deswegen übernimmt die Stadt Karlsruhe einen Großteil der Kosten.
Außerdem werden seit 2017 mit der eigens dafür gegründeten Initiative „Keine kalten Füße“ Spenden für die Sanierung gesammelt, Sponsoren gesucht und es wurde ein ehrenamtlich unterstützendes Aktionsbündnis gegründet, um sich so auch für die Chancengerechtigkeit von Kindern und Jugendlichen in Karlsruhe einzusetzen.
Die lokale Graffiti Szene und ihr Freundeskreis möchten die Initiative unterstützen, indem sie eine Ausstellung in den aktuell leerstehenden Räumen des Sybelcentrums realisiert.
Die Mobile Jugendarbeit der Stadt Karlsruhe, das Team Combo und Farbschall e.V. unterstützen und begleiten die Ausstellung organisatorisch.
Die ExpoStation Idee Seit Mitte der 60er-Jahre entwickelte sich in Philadelphia und New York City eine Kunstform, die allgemein unter der Bezeichnung „Graffiti“ bekannt wurde. Gerade die Kids des „Big Apple“ versuchten sich unterbewusst in der stetig wachsenden Stadt Gehör zu verschaffen. Berühmt berüchtigt sind die Bilder der dortigen Metro.
Unter den Akteuren (die lange Zeit auf eine Definition für ihre Ausdrucksform verzichtet hatten) als „Writing“ bezeichnet, von den Medien als Graffiti oder Streetart betitelt, formte sich eine Bewegung die sich rasch zu einer interkontinentalen Lawine entwickelte die Anfang der 80er-Jahre Europa erreichte.
Die Symbiose mit den zeitgleich und unter gleichen Umständen entwickelten neuen Tanz- und Musikformen, brachte das Pseudonym „Hip Hop“ zur Welt. Die heute wohl größte Jugend- und junge Erwachsenen Kultur des Globus wurde geboren. Heute existiert nach wie vor jeder dieser Ausdrucksformen und ihre Ableger für sich selbst als auch weiter im Kontext von Hip Hop.
Die Bildsprache und seine Dynamik trafen und treffen auf renommierte gesellschaftliche und kulturelle Strukturen, weit über die Hinterhöfe, Zugdepots, Toiletten und Schulbänke hinweg. Die Kultur entwickelte sich stetig weiter und so schreiten auch die urbanen Protagonisten und ihre Werkzeuge voran. Graffiti, Writing, Schablonenmalerei, Sticker, Poster, Digital und etliche andere Formen gehören heute zum festen Bild und zur Darstellung des Urbanen Alltags.
Sowohl die Bildsprache als auch ihre Strategien, Musik, Tanz, Lebensstil und Philosophien hielten Eingang in die Gesellschaft. Viele der Künstler sind, wenn sie nicht selbst von der Kunst und ihrer Kultur leben, in Branchen als Designer, Grafiker, Illustratoren, Berater, Fotografen, Redakteure und in anderen verwandten Creative Jobs tätig.
Etliche Stationen liegen hinter uns. Etliche Stationen werden noch folgen. Mit diesem Ansatz und mit der Diversität der Akteure wurde die Idee zu „ExpoStation“ – Urbane und Zeitgenössische Ausstellung geboren.
Werke rund um die Urbane Kultur werden auf drei Stockwerken des Sybelcentrums von Freitag, 24. Juli bis Sonntag, 2. August 2020 präsentiert.
Jeder der über 50 ausstellenden Menschen bei ExpoSation hat einen Graffiti / Writing Hintergrund oder eine Schnittstelle mit der Kultur.
Die Bandbreite der Arbeiten reicht von (im Sinne des Graffiti Writing Kontexts) puristisch gehaltenen Arbeiten bis hin zu Werken, die auf den ersten Blick nicht mit der Kulturbewegung direkt in Verbindung gebrachten werden würden.
Alle Einnahmen durch den Verkauf von Werken und des begleitenden Buch auf der ExpoStation gehen als Spende an das Sybelcentrum der Heimstiftung Karlsruhe.
Am Samstag 12. Oktober 2019 fand bei dem Karlsruher Stadtfest das „Kick the Beat“ Breaking Battle statt. Place to be war der Kronenplatz. Sechzehn gesetzte Tänzer, B-Boys und B-Girls genannt, traten im 1 vs 1 Battle an. Tänzer aus dem Süddeutschen Netzwerk des Combo standen in der Stadtfest „Kick the Beat“ Edition im Vordergrund. Teilnehmer aus Bretten, Stuttgart, Rastatt, Baden-Baden, Backnang und natürlich aus Karlsruhe waren vertreten. Zusätzlich hatten wir Akteure aus Berlin und Straßburg im Line Up.
Platz 3 teilen sich B-Boy Deffect aus Freiburg mit B-Boy Nimi aus Baden-Baden. Im Finale standen sich Flo aus Berlin und Bobby Balboa aus Karlsruhe gegenüber. Die drei Judges, B-Girl Banjana aus Stuttgart von den Skill Sisters, B-Boy Lek von Directors Cut aus Baden-Baden und B-Boy Karim aus Straßburg entschieden sich für Flo von der Crew „Face of Berlin“ als Champ von Kick the Beat 2019. Neben etwas cash für den Sieger gab es Leinwände als Trophäen. Und ein ordentliches Paket von unserem jahrelangen supporter Montana Cans.
Angepeitscht durch die Beats von Originill und der Moderation von Sung-Goku über den ganzen Tag, war der Kronenplatz „full“. BMX Show´s von Chris Böhm und Customize your Shirt Aktion von Farbfehler gab es am Kronenplatz obendrauf.
Dank des soliden Wetters und dem zentralen Platz konnten sich über den Tag hinweg einige Tausende Besucher an Urbaner Kultur erfreuen.
#insider Kick the Beat 2019 wurde innerhalb eines Monates geplant und umgesetzt.
Wir bekamen die Anfrage ob wir uns als Combo Hip Hop Kulturzentrum in das Stadtfest involvieren würden. In persönlichen Gesprächen mit Andreas Preissler wurde ein Plan und Möglichkeiten entwickelt. Wir schreiben dass an dieser Stelle, da unsere Erfahrungen mit der einen oder anderen Institution gemischt sind. In diesem Fall möchten wir die positive Zusammenarbeit und Ausführung des Projektes betonen. Die Kooperation zwischen P&P, der Szene, Teilnehmer, Farbschall e.V. und der Stadt Karlsruhe verlief reibungslos.
Für die erste Durlach Art am 6. September 2019, wurde das Team Combo angefragt, zur Eröffnung eine Fläche auf dem Marktplatz zu gestalten. Die Fläche bestehend aus Trägermaterial sollte am Ende für den guten Zweck versteigert werden.
Man entschied sich für ein, Objekt bestehend aus zwölf einzelnen Leinwände. Jedes Element besaß die Maße 1m auf 1m. Am Ende ein Gesamtbild und gleichermaßen individuelle funktionierende Einzelbilder. Mit Unterstützung der mobilen Jugendarbeit Karlsruhe sowie der lokalen Heads Moter.One, SuperSoker, Red Rock und setzten die zwei Maler, Baske ToBeTrue und Gregor Lau das Projekt um.
Am Eröffnungsabend der Durlach Art wurden die zwölf Leinwände auf dem Marktplatz versteigert. Der beachtliche Ertrag aus der Auktion kam dem Durlacher SELBST e.V. zugute.
Das Team Combo erteilt Prädikat „Gute Zusammenarbeit und soziale Aktion“.
Since 2016 we do in Karlsruhe the 1 vs.1 European breakin qualifier for ComboNation in Kazan Russia. In february 2019 we did a qualifier for b-boys and b-girls. The winner was B-Boy Light of Tru Cru and B-Girl Thai-Break from Gorilla Legion. As the two are part oft the Team Combo family and Baske ToBeTrue was asked to judge the graffiti battle in Kazan. We decided to build a travell team to visit the Russian breaking and graffiti culture event on his 11th Edition in april 2019.
Seven heads had to check passport, clear visa, flights, transportation, accomodation and budget for one week in the the capital and largest city of the Republic of Tatarstan, Russia. And the rest is history. Or as we say: Legends of tomorrow.
All in all it was a really inspiring trip. A lot of new impressions in every aspect of life and culture. Too much to write in a single blog post.
We met many from the russian breaking and graffiti scene. Saint Petersburg (special shout out tot he Original Good Crew), Rostov, Moscow, Siberia, Perm, our beloved bratiya and sestry from Krasnodar, from all corners of the country.
Also guests from all over the world like New Dehli, India (Shout out to DMC), Venezuela, Netherlands, France, Japan and so on where in the place to be.
We can not say it enough, seven days packed with exchange and new impressions. We propably need a lightyear or two to reflect everything.
We want to thank the local Organisation of Combo Nation and all the volunteers there.
комбо нация имеет статус легенды
Thanks goes out to the city administration of Karlsruhe, especialy the „Mobile Jugendarbeit“ that helped out to make it all happend.
Unreal! This word and his meaning transalted into several languages. This is what we got as feedback from audience, participants and line up. Unreal is for us to get this kind of feedback. Dont get it wrong. We are really happy and thankfull we can build up and provide for the culture. And we know what we did. But we just scratched the surface. There is so much more potential if people work together and contribute with positive energy like we experience it from so many at Combo Nation Europe.
Thanks to all that helped in one or another way to make it happen. Thanks to all participants. Thanks to our Line up.
Congartulations to winners B-Boy Light and B-Girl Thai Break. Good luck in Kazan, Russia at Combo Nation World.
Haltestelle Nummer 3 im Rahmen des vom Karlsruhe Gemeinderat und der Kunstkommission verabschiedete Konzept „Graffiti-Art in Karlsruhe“. Die KVV hat die Überlegung verschieden Haltestellen im Raum Karlsruhe durch Graffiti, Street Art gestalten und aufwerten zu lassen. Die beteiligten Graffiti- Künstler an der August Bebel Haltestelle: Sier, Moter.One, Baske ToBeTrue und Super Soker.
In Farben des Corporate Design der Stadt Karlsruhe sind nebst Straßenbahnen, dem Karlsruher Stadtgründer und seinem Schloss die folgenden Persönlichkeiten abgebildet:
Im Rahmen des vom Karlsruhe Gemeinderat und der Kunstkommission verabschiedete Konzept „Graffiti-Art in Karlsruhe“ stellte das Kulturamt der Stadt Karlsruhe im Juni 2016 Kontakt zwischen der KVV und dem Combo Hip Hop Kulturzentrum her. Die KVV hat die Überlegung verschieden Haltestellen im Raum Karlsruhe durch Graffiti, Street Art gestalten und aufwerten zu lassen.
Das Team Combo geht mit traditionellem Inhalten in Zeitgemäßer Bildsprache an die Projekte. Graffiti, Street Art Technik und Elemente mit Darstellung von Menschen die in der Stadt oder aus der Stadt kommend etwas bewegt haben. Die Künstler aus dem Combo wählen diese Auseinandersetzung als Form der öffentlichen Diskussion und der Identifikation mit der Stadt im Gewand der Gegenwart.
Nun wurde die Kurt Schumacher Haltestellen fertig gestellt. Die Graffiti- Künstler Sier, Moter.One, Baske ToBeTrue, Abyz One, Super Soker und Alu und ein Team von Helfern nahmen sich der Haltestelle an.
In Farben des Corporate Design der Stadt Karlsruhe sind nebst Straßenbahnen, dem Karlsruher Stadtgründer und seinem Schloss die folgenden Persönlichkeiten abgebildet: